Unsere Titelgeschichte der vergangenen Ausgabe rund um die Schnellbahn-Station Lobau hat die Gemüter bewegt. Ebenso die Debatte rund um den damit verbundenen Goldnesslweg. Ein Lokalaugenschein vor Ort zeigte in diesen Tagen: Man hat sich seine eigene, vermeintliche Lösung geschaffen – vorerst.
Bewegung ist in der Causa rund um die S80-Station Lobau zunächst keine neue auszumachen, zu festgefahren scheinen die Positionen. Auch das politische Engagement auf Bezirksebene scheint, zusammen mit der S80 Bürgerinitiative, vorerst nicht zu fruchten. Wo sich aber etwas getan hat, das ist der Goldnesslweg. Geschlossen ist und bleibt der Aufgang bei der Raffineriestraße, das Gitter beim Goldnesslweg hat man indes illegal geöffnet.
Die gut frequentierte Schnittstelle für die lokale Bevölkerung wurde von den ÖBB aus Sicherheitsgründen gesperrt, doch ein Lokalaugenschein vor Ort zeigte: Das Gitter wurde wohl illegal geöffnet und zur Seite gestellt, die Menschen schlendern oder radeln wieder ihren populären Weg entlang. Heinz Mooss von der Bürgerinitiative befürchtet eine „rasche Wiedersperre“, sieht den Durchgang aber als „voll funktionsfähig“. Weiter gesperrt bleibt indes der Aufgang, zu dem man via Überquerung der Raffineriestraße gelangt. Beschädigungen sind laut Mooss nicht zu erkennen, „nicht zuletzt hat dieser Aufgang mit Überquerung einiges gekostet“. Aber: Er ist geschlossen und das Schild daneben verbietet auch unmissverständlich seine Nutzung. Die dbz bleibt weiter dran!
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