Der Sommer steht vor der Tür und nach dem stressigen Schulalltag geht es auch darum, den Kopf ein bisschen frei zu bekommen – und ein anderes Umfeld kennenzulernen. So bekamen etwa Schülerinnen und Schüler des Polgargymnasiums im Rahmen eines Erasmus+-Projekts die Möglichkeit, ihre irische Partnerschule in Dublin zu besuchen. Auch Jugendliche des BernoulliGymnasiums waren unterwegs und konnten bei ihren „Europäischen Wochen“ in diversen Städten am Unterricht vor Ort teilnehmen.
Europäische Förderprogramme wie Erasmus+ machen’s möglich: 24 SchülerInnen der 5E des Polgargymnasiums bekamen so die Gelegenheit, für eine Woche die irische Partnerschule „Loreto Crumlin“ in Dublin zu besuchen. Das Projektthema lautete „Migration Stories“ und war besonders interessant, da sowohl an der irischen Partnerschule als auch am Polgargymnasium etwa 30% der SchülerInnen Migrationsbiographien haben. Somit führte man einen Ländervergleich durch und diskutierte Migration als gesellschaftlichen Faktor.
Zudem gab es einen Wettbewerb an Kurzgeschichten, der in eine „Migration Story“ gipfelte – diese Sammlung wird als Online-Buch veröffentlicht. Weiters konnte man viele Erfahrungen sammeln, den Austausch fördern und man hofft, eine irische Abordnung im nächsten Jahr in der Donaustadt zu begrüßen. Die Unterbringung und der Flug nach Dublin wurden dabei übrigens von der Europäischen Union finanziert.
Ebenso hautnah Europa erleben stand beim BernoulliGymnasium am Programm: Im Rahmen der „Europäischen Woche“ machten sich durch Erasmus+ 55 Jugendliche auf die Reise. In Gruppen von fünf bis sieben Personen ging es mit dem Zug oder Flugzeug nach Teneriffa, Ibiza, Alicante, Valencia, Warschau, Brüssel und Regensburg.
Dort sammelte man neue Erkenntnisse im Schulalltag der Gastgeber, und nahm aktiv am Unterricht teil. „Am Anfang war ich nervös, weil alles neu war – die Sprache, die Leute, die Schule. Aber schon nach zwei Tagen habe ich mich richtig wohlgefühlt. Ich habe gemerkt, dass wir in Europa gar nicht so unterschiedlich sind“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt.
Und auch hier: Europa greifbar machen, das fördert die gelebte Gemeinschaft und das soziale Miteinander.
Fotos: zVg








