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Donnerstag, 22. Oktober 2026 Bezirkszeitung für die Donaustadt
Grätzl & Geschichte

Transdanubiens Bauern und Gärtner anno dazumal, Teil 1

Unser dbz-Historiker Robert Eichert beleuchtet diesmal die landwirtschaftliche Entwicklung im 22. Bezirk – da gibt es im wahrsten Sinn des Wortes viel zu entdecken. Viel Spaß beim Lesen und Nachforschen – hier findet sich der erste Teil zum Thema. Weil es so gut als Einleitung zum Thema passt, sogleich aus der Chronik der Gemeinde Stadlau

Unser dbz-Historiker Robert Eichert beleuchtet diesmal die landwirtschaftliche Entwicklung im 22. Bezirk – da gibt es im wahrsten Sinn des Wortes viel zu entdecken. Viel Spaß beim Lesen und Nachforschen – hier findet sich der erste Teil zum Thema.

Weil es so gut als Einleitung zum Thema passt, sogleich aus der Chronik der Gemeinde Stadlau (1904): „Die Gegend ist völlig flach, das Kahlengebirge blickt vom Horizont herein und schwächt somit die aus dieser Richtung stammenden, heftigen Winde ab. Seit der Regulierung der Donau ist bloß ein Stück des alten Donauarmes [Alte Donau] nebst dem Mühlwasser im Gemeindegebiete verblieben; ein Damm schützt vor Wassernot. Die Auen haben durch Abholzung zur Durchführung von Sammelkanälen, zur Gewinnung des hier in Mengen gegrabenen Schotters und zur Schaffung größerer freier Plätze behufs Verbauung ihren Baumbestand zum großen Teile abgeben müssen. Ebenso wurden Felder und Wiesen für Bauanlagen in Verwendung genommen, so daß das charakteristische Merkmal der Landgemeinde – der Ackerbauer – auch in Stadlau auszusterben beginnt, um der Fabriksindustrie Platz zu machen, die langsam, aber stetig in den Vordergrund tritt und mit unwiderstehlicher Macht die ebenen Gefilde an sich zieht…“ Bei dieser Beschreibung sind durchaus Parallelen zu heute zu erkennen.

Hier findet sich die aktuelle „Geschichte im Blick“ – viel Spaß beim Entdecken:

DBZ_Ausgabe 05-2025_05102025_Geschichte

Foto: Robert Eichert, zVg.

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