Aufmerksame LeserInnen unserer dbz haben es vielleicht noch in Erinnerung: In Ausgabe 1 des heurigen Jahres haben wir auf unseren Geschichtsseiten die Entstehung und Entwicklung des Schüttkastens beleuchtet. Alle, die sich den ehemaligen Getreidespeicher des Schlosses Essling einmal genauer anschauen möchten, können dies am Sonntag, 28. September – hier wird anlässlich des „Tag des Denkmals“ ein umfangreiches und weiterführendes Programm auf die Beine gestellt.
Der einstige Getreidespeicher ist heute denkmalgeschützt und wurde Anfang der 1990er-Jahre liebevoll renoviert, um so der Nachwelt auch langfristig erhalten zu bleiben. Denn das Gebäude bzw. auch die Gegend ansich zeugt von viel Geschichte, findet sich doch hier als Teil des Sondermuseums „Aspern-Essling 1809“ historische Bilder, Uniformen, Urkunden und vieles mehr. Das mittlerweile mehr als 300 Jahre alte Objekt war gen 1809 Schauplatz der Weltgeschichte, als sich die Truppen von Feldherr Napoleon hier versteckten und zur Schlacht bei Aspern kam. Ein riesiges Diorama (ein dreidimensionales Schaubild) von 16 m² stellt die historischen Kampfhandlungen dar, mit mehr als 6500 nachgebildeten und bemalten, detailgetreuen Figuren.
Am „Tag des Denkmals“ am Sonntag, dem 28. September wird es im Schüttkasten Essling aber noch viel mehr zu erleben geben: Von 15:00-19:00 Uhr wird hier vom Verein „Kultur im Wohnzimmer“ in Zusammenarbeit mit „Theater 7“ zu Diskussion, Theater, Musik und Lesungen geladen, „um der Bevölkerung die „Bedeutung dieses historischen Denkmals in Erinnerung zu rufen“, wie es vom Organisationsteam heißt. Alle Interessierten können sich vom Inneren des Gebäudes selbst ein Bild machen, damit soll der Schüttkasten „aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden.“ Für Spiel und Spaß wird zudem der Spielbus der Wiener Kinderfreunde sorgen, dazu gibt es Verpflegung vor Ort.








