Die Premiere des 1. Sportfests Donaustadt wurde in allen Belangen zu einem großen Erfolg: An die 30 Vereine und Sportanbieter aus dem Bezirk kamen im September in der Seestadt zusammen und zeigten auf vielfältige Weise, wie es um das sportliche Angebot steht. Über 1000 Besucherinnen und Besucher, von Klein bis Groß, kamen vorbei, entdeckten Neues und machten aktiv mit am Geschehen.
Erstmals hatte man im Spätsommer das 1. Sportfest im Bezirk angesetzt und mit der Seestadt war auch ein passender Ort gefunden, um sich entsprechend ausbreiten zu können: Alle Generationen kamen hier im September zusammen, um sich von den 30 Donaustädter Vereinen und ausstellenden Sportanbietern vor Ort inspirieren zu lassen – somit gab es viel zu entdecken und sogleich auszuprobieren. Unter fachkundiger Anleitung wurden die diversen Sportarten nähergebracht, Fragen beantwortet und Hürden überwunden. Somit fand man an Ort und Stelle gleich viele Möglichkeiten vor, die jeweiligen Sportaktivitäten selbst auszuprobieren. „Die tolle Stimmung der Sportler und Sportlerinnen und unter den Gästen freut mich sehr. Als passionierter Radfahrer und bekennender Fußball-Fan habe ich das Verbindende und die Lebensfreude, die vom Sport kommen, oft erlebt. In der Seestadt möchten wir das allen zugänglich machen. Umso mehr möchte ich dem Verein ‚Gutes aus der Seestadt‘ für die großartige Organisation und dem Bezirk Donaustadt für die vertrauensvolle Kooperation danken“, so Wien 3420-Vorstand Robert Grüneis. Ebendieser Verein hatte zusammen mit der Entwicklungsgesellschaft Wien 3420, der aspern Seestadt Einkaufsstraßen GmbH und dem Donaustädter Sport für das sportliche Fundament gesorgt und die mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher, die vorbeigekommen waren, erfüllten es mit Leben.
Auch das Wetter machte mit und so konnte es im Elinor-Ostrom-Park schon losgehen: Direkt unter der U2-Trasse luden auf den Sportplätzen Basketball-, Floorball-, Faust- und Handball-Teams zum Mitspielen ein, weiters konnte man sich etwa an Stationen im Bodenturnen, Eishockey, Bogen- und Blasrohrschießen oder der Sportakrobatik versuchen oder einfach nur informieren. Weiters im Sortiment: Orientierungslauf, japanischer Schwertkampf und verschiedene Kampfsportarten. Und während am See gerudert wurde, wurde ringsherum geradelt, in der Seestädter boulderbar geklettert und in der VHS-Kulturgarage konnte man seine Zielgenauigkeit beim Darts unter Beweis stellen. Auch Inklusion wurde groß geschrieben und ein wichtiger Platz eingeräumt: Der Österreichische Behindertensportverband lud zum gemeinsamen Boccia-Spiel, der MHSC, der sich an geistig und mehrfach behinderte Menschen richtet, zum Wikingergolf. Für Tanzbegeisterte gab es zudem Line Dance oder HipHop. „Sehr gelungen, was hier gleich beim ersten Mal auf die Beine gestellt werden konnte“, freute sich auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, der vorbeigekommen war.
Wem von der ganzen Action warm geworden war, konnte sich mittels Trinkflaschen, die von Wiener Wasser gespendet wurden, erfrischen. Und ein umfangreiches Side-Programm unterhielt alle, die einfach nur so vorbeigekommen waren oder sich unterhalten lassen wollten: Radio Wien-Tanzprofi Chris Lachmuth bat prominente SportlerInnen zum Interview, wie Snowboard-Weltmeisterin Heidi Neururer, ORF-Fußball-Experte Roman Mählich, den mehrfachen Ruder-Weltmeister Christoph Schmölzer, den langjährigen Handball-Nationalteamspieler Roland Schlinger oder Tormann-Legende Michael Konsel. Mit dem Auftritt von Seestadt-Star Samira Dadashi fand das 1. Sportfest Donaustadt powered by aspern Seestadt seinen Abschluss, ehe das Feiern in der VHS Kulturgarage mit dem do:now.stadt festival und einem Konzert des Vienna Groove Orchestra gemeinsam mit den Bühnen- und Filmstars Miriam Fussenegger und Susanne Gschwendtner seinen krönenden Abschluss fand. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist wohl garantiert!
Fotos: Christian Bader, Matthias Ernst







