Um ein absolutes Sport-Großereignis zu erleben, muss man in den kommenden Monaten nicht nur nach USA, Kanada oder Mexiko schauen: Denn auch im 22. Bezirk werden im Rahmen der Special Olympics an die 1800 Athleten und Athletinnen zusammenkommen, um sich in 19 Sportarten zu messen. Sport-Fans sollten sich hier den Zeitraum von 25.-30. Juni vormerken, wenn es am ÖFB Campus in der Seestadt oder in der Sporthalle Kagran im wahrsten Sinne des Wortes rund gehen wird.
Im Zuge der sportlichen Netzwerkplattform sportsbusiness.at Breakfast Club wurde vor einigen Wochen ein erster Vorgeschmack auf die 9. Special Olympics geboten. In den Räumlichkeiten des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) in Aspern kamen hier zahlreiche BranchenverteterInnen zusammen, um sich auf das sportliche Großevent einzustimmen, das Ende Juni eben auch die Donaustadt betreffen wird.
An die 1800 SportlerInnen samt hunderten an Betreuern werden hier in Wien ihre Zelte aufschlagen. Ausgetragen werden die Bewerbe an allen möglichen Sportstätten in der Hauptstadt, und ebenda auch im ÖFB Campus und in der Sporthalle Kagran. „Unsere SportlerInnen sind die Message: Das Thema Inklusion ist in der Gesellschaft angekommen. Man kann gemeinsam laufen, Fußball spielen oder schwimmen“, betonte Laurenz Maresch, Präsident Special Olympics: „Die Entwicklung ist gut, aber wir brauchen Unterstützer und Sponsoren. So können wir in der Gesellschaft sichtbar bleiben.“ Generell sei man immens stolz auf die „Riesenherausforderung“, die hier auf alle wartet, wie auch Birgit Morelli, Leiterin des Organisationskomitees des Bewerbs, bestätigte: „Wir sind sehr stolz, dass wir nach 28 Jahren wieder in die Bundeshauptstadt kommen. Am besten versteht man die Special Olympics, wenn man es selbst erlebt oder mit den Sportlern redet.“
Und das ist relativ einfach, denn für alle insgesamt neun Veranstaltungsorte gibt es freien Eintritt. Dass die Sportstätten barrierefrei sind, ist fast selbstverständlich. 800 Freiwillige sorgen zudem für einen geordneten Ablauf. Sportler Richard Musil, der selbst bei den Special Olympics teilnehmen wird, hob bei der Vorstellung hob bei der Vorstellung hervor, dass die Kraft des Sports gerade deswegen so stark sei, „weil jeder im Rahmen der eigenen Möglichkeiten sein Bestes gibt.“ Und das soll gesehen werden – von der breiten Öffentlichkeit, der Gesellschaft und auch der Wirtschaft, die weiter unterstützen kann.
Weitere Infos unter: https://specialolympics.at
Foto: sportsbusiness.at






