Die Staatsmeisterschaften in der Mitteldistanz im Mountainbike-Orienteering sind geschlagen und auch hier ging der Titel ging in die Donaustadt: Andreas Waldmann vom OLT Transdanubien klassierte sich im steirischen Hügelland am ersten Platz.
Bei den Staatsmeisterschaften über die Mitteldistanz im Mountainbike-Orienteering meisterte der Kagraner Andreas Waldmann vom OLT Transdanubien die auf der Karte vorgegebene Rennstrecke als Schnellster. „Der Kurs war äußerst herausfordernd. Das Gelände war von vielen Gräben durchzogen, wodurch bei den Routenwahlen die zu absolvierenden Höhenmeter genau in Betracht gezogen werden mussten. Zusätzlich war der Boden durch den Regen der vergangenen Tage teilweise sehr rutschig und machte die zahlreichen kurzen, aber steilen Anstiege rund ums steirische Fehring extrem anspruchsvoll. Die für eine Mitteldistanz typischen kurzen Teilstrecken erforderten vom ersten bis zum letzten Meter höchste Konzentration. Gleichzeitig musste natürlich das Fahrtempo hochgehalten werden, was mir heute gut gelang“, so Waldmann nach dem Rennen. Das Podest komplettierten der Kärntner Georg Koffler und der Salzburger Tobias Breitschädel.
Die Sportart Mountainbike-Orienteering kurz beschrieben: Mountainbike-Orienteering kombiniert die Faszination des Mountainbike-Sports – Ausdauer, Kraft, Fahrtechnik, Linienwahl – mit einer weiteren komplexen kognitiven Komponente: dem Orientieren im Gelände. Die Strecke wird am Start an die Fahrer:innen ausgegeben. Die eingezeichneten Posten, der Fachjargon für Kontrollpunkte, müssen in vorgegebener Reihenfolge abgefahren werden. Die Herausforderung liegt darin, aus mehreren Routenwahlmöglichkeiten nach einem kurzen Blick auf die Karte die schnellste herauszufinden und diese sauber und schnellstmöglich abzufahren. Wer die kürzeste Fahrtzeit hat, gewinnt schlussendlich.
Fotos: zVg, bzw. bei Actionfoto: Walter Troisner.







