20 Jahre Bühne Donaupark, 45 Jahre Kulturverein Donaustadt – und der „Mastermind“ hinter allem, Herbert Sobotka, beging seinen 85. Geburtstag. Ja, das abgelaufene 2025 hatte es in sich mit runden Jubiläen, die Anlass zum Zelebrieren gaben. Wenn auch etwa durch den Tod von Legende und Unterstützer Peter Rapp viel zu verkraften war…dennoch: Organisator Sobotka blickt bereits in den ersten Wochen im Frühling wieder voller Tatendrang auf die heurige Spielzeit.
Wer so viel erlebt hat und vor allem organisierte, der könnte sich auch irgendwann zurücklehnen – aber genau das ist Herbert Sobotkas Sache nicht. Der rüstige 85-jährige lebt nicht nur die Kultur im 22. Bezirk, mit dem „Kulturverein Donaustadt“ gibt er vor allem seit Jahrzehnten der hiesigen Bevölkerung auch viel zurück. Sein Engagement wird angetrieben und nur von seiner Leidenschaft übertrumpft, die ihn auch jetzt, als wir das Gespräch führen, nach vorne schauen lässt: „Das letzte Jahr hat viele schöne Jubiläen gehabt, aber darüber haben wir eh geredet. Jetzt schauen wir schon wieder nach vorne“, sagt er.
Auch, wenn es noch nicht viel Offizielles zu verkünden gibt, die Planungen für die heurige Saison der Bühne Donaupark haben bereits im Hintergrund begonnen. Dann, wenn im Sommer wieder am Freitag (Kabarett), Samstag und Sonntag, (Austropop, Wienerlieder oder italienische Klassiker) sich die sprichwörtliche Klinke in die Hand geben und so für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Das gefällt auch den zigtausenden Besucherinnen und Besuchern – die natürlich mittlerweile bezirksübergreifend in die Donaustadt kommen. „Zu sehr zurück schauen will ich auch nicht“, betont Sobotka, es wartet viel Arbeit. Zuerst aber noch etwas Erholung, aber dann geht es wieder los. Ganz ruhig, das kann er gar nicht sein, dazu will er auch heuer wieder mit seinem Team des Kulturverein Donaustadt passende Programme zimmern, an die man sich gerne erinnert. Das ist Ansporn genug und zugleich auch ein erster Bote der Vorfreude auf die heurigen Geschehnisse: „Wir haben wieder Großes vor!“
Foto: Karl Juris.






