Mit Ende März startete eine Studie der TU Wien zur Mobilität im Alter in der Seestadt. Hier können sich Personen ab 60 Jahren beteiligen und so aktiv ihren Beitrag zur Weiterentwicklung im Bezirksteil leisten.
Das Alter holt uns alle einmal ein und wenn man sich diesem unumstößlichen Umstand gewiss ist, dann geht man durchaus auch anders durch den Alltag. Um genau diesen genau für die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren weiterzuentwickeln, läuft nun eine neue Studie. Hierzu hat das aspern.mobil LAB der TU Wien im Auftrag der Wien 3420 aspern Development AG eine Erhebung zur Mobilität älter werdender Menschen in der Seestadt gestartet. Dabei sollen vor allem Personen ab 60 Jahre angesprochen werden, die sich regelmäßig dort aufhalten. Untersucht wird dabei, wie sich Seniorinnen und Senioren in der Seestadt fortbewegen, wo man unterwegs ist und wo eben nicht. Zudem sollen Wünsche für die Zukunft ausgemacht werden. „Senior*innen nutzen und erleben den Stadtraum anders.
Mit dem Älterwerden ändern sich viele Routinen. Diese veränderten Bedürfnisse finden in der Stadtplanung jedoch oft noch zu wenig Gehör“, erklärt Studienleiter Jakob Holzer. Ältere Menschen haben nunmal andere Bedürfnisse, das kann sowohl die Sicherheit, als auch die Übersichtlichkeit betreffen. „Mit der Studie wollen wir das Mobilitätsverhalten besser verstehen, um Mobilität im öffentlichen Raum so zu gestalten, dass Senior*innen selbstständig im Stadtteil unterwegs bleiben können“, so Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG.
Interessierte können sich für Interviews (ca. 30 Minuten) melden unter www.mobillab.wien/senior_innenmobilitaet bzw. direkt beim aspern.mobil LAB (jeden Dienstag von 13:00 bis 18:00 Uhr in der Sonnenallee 26).
Anmeldungen sind auch per E-Mail unter info@mobillab.wien oder unter +43 (1) 58801 280531 möglich.
Foto: Patricia Bermudez.






