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Dienstag, 3. November 2026 Bezirkszeitung für die Donaustadt
Auf Soberls Spuren

Ein Jahr ohne Martin „Soberl“ Sobotka

Kaum zu glauben, aber wahr: Am 19. September 2026 jährt sich der Todestag von Martin „Soberl“ Sobotka zum ersten Mal. Ein Jahr ohne sein Lachen, seine Herzlichkeit und seine unverwechselbare Art – und dennoch hat man das Gefühl, dass er nach wie vor mitten unter uns ist. Seine Spuren sind geblieben, und an vielen vertrauten

Kaum zu glauben, aber wahr: Am 19. September 2026 jährt sich der Todestag von Martin „Soberl“ Sobotka zum ersten Mal.

Ein Jahr ohne sein Lachen, seine Herzlichkeit und seine unverwechselbare Art – und dennoch hat man das Gefühl, dass er nach wie vor mitten unter uns ist. Seine Spuren sind geblieben, und an vielen vertrauten Orten begegnet man ihm noch heute.

Eine besondere Verbindung hatte Martin zum Café Hummel am Siegesplatz. Für ihn war es weit mehr als nur ein Kaffeehaus – es war sein Wohnzimmer, sein zweites Zuhause. Bereits als Jugendlicher war er dort regelmäßig zu Gast. Als später Artur Hummel jun. das Café übernahm, wurde Martin endgültig zum Stammgast und zu einem festen Bestandteil des Hauses. Hier verbrachte er unzählige Stunden, traf Freunde und knüpfte Verbindungen fürs Leben. Zu diesen besonderen Menschen zählte auch Markus Tanzer, der später die Rolle des Patenonkels für Martins Tochter Lilli übernahm. Martin führte lange Gespräche, lachte, musizierte auf der Terrasse und auch im Büro und genoss das vertraute Beisammensein. Das Café Hummel war ein fester Bestandteil seines Lebens – und Martin ein fester Bestandteil des Café Hummel. Noch heute stehen vor seinem Bild jeden Tag frische Blumen. Immer wieder bleiben Gäste davorstehen, schenken ihm einen vertrauten Blick oder sprechen leise mit ihm – fast so, als wäre er noch da und würde ihnen wie früher zuhören.

Auch das Lokal Jussi wurde in den letzten Jahren zu einem besonderen Ort für Martin. Er war dort sehr gerne gemeinsam mit seiner Familie essen und genoss die schönen Stunden mit seinen Liebsten. Heute wird die Erinnerung an Martin dort mit viel Liebe lebendig gehalten: Mit einem eigenen „Soberl-Eck“ wurde ein besonderer Platz geschaffen.

Vielleicht bedeutet echte Verbundenheit genau das: Ein Mensch geht, aber all das, was ihn ausgemacht hat, bleibt. In vertrauten Orten, in gemeinsamen Geschichten und vor allem in den Herzen jener Menschen, die ihn gekannt und geliebt haben.

Lieber Soberl, du fehlst – und doch bist du nach wie vor überall. 🕯️

Das Team der dbz – Donaustadt im Blick erinnert sich in tiefer Verbundenheit an einen ganz besonderen Menschen.

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